Gipelsieg für Kurt Gerhard am Aconcagua

Mit 50 auf das Dach Amerikas

Zu seinem 50 Geburtstag gönnte sich unser Mannschaftskamerad Kurt Gerhard ein etwas anderes Geburtstagsgeschenk. Er buchte eine 3 wöchige Bergexpedition zum höchsten Berg Amerikas zum Aconcagua in Argentinien, der mit 6962 m auch gleichzeitig der höchste Berg außerhalb des Himalayas ist.
Zuerst ging es am 29.12.2010 von Frankfurt über Madrid nach Buenos Aires . Dort stand eine Stadtbesichtigung und eine Sylvesterparty in einem Tangoclub auf dem Programm. Am 01.01.2011 konnte er auch noch den Start der Rally Dakar live erleben, bevor es am Nachmittag des Neujahrstag mit einem Inlandsflug nach Mendoza der Weinhauptstadt Argentiniens ging. Dort traf sich die 22 Mann starke Expeditionsgruppe um das Permit für die Besteigung zu kaufen und um sich in einem Steakhaus näher kennenzulernen.
Tags darauf ging es Richtung Nationalpark Aconcagua, über Penitentes, Puente del Inka, Lager Confluenca und durch das endlose Horcones Tal (35 Km) erreichte man in 4 Tagen das Basislager Plaza de Mulas auf 4300 m.
Von dort aus wurde sich aklimatisiert, mit einer Tagestour auf den Gipfel des Cerro Bonete (5013m) und mit dem Aufbau des Hochlagers Nido de Condores ( 5550m), von wo der Gipfel in Angriff genommen werde sollte. Am 12 .01.2011 war es dann soweit, nach guter Wettervorhersage gings ins Hochlager. Am 13.01.2011 um 4 Uhr morgens startet das mittlerweile auf 14 Bergsteiger geschrumpfte Team zum Gipfel. Um 14.00 nach 10 stündigen Aufstieg stand Kurt Gerhard mit nur noch 3 Teammitglieder auf dem 6962 m hohen Aconcagua.

Da man bekanntlich den Berg erst bestiegen hat wenn man wieder unten ist,stand noch der beschwerliche Abstieg auf dem Programm. Der wurde von allen Teilnehmern sicher und ohne Schaden absolviert und so konnte man 3 Tage später im Hotel in Penitentes auf die 4 Gipfelstürmer anstoßen. Danach ging es mit dem Bus von Argentinien nach Chile. In einer spektakulären Abfahrt mit 29 Kurven vom Grenzübergang Paso de Bermejo - 3.214 Meter hoch , herunter nach Santiago de Chile.
Dort wurde dann im Hotel mit Pool und allem Komfort sich wieder regeneriert. Nach dem Bergabenteuer blieben noch 3 Tage Zeit die chilenische Hauptstadt zu erkunden und das Flair und das pulsierende Leben dieser südamerikanischen Metropole zu genießen.
Nach 3 Tagen mit Stadtbesichtigung und Fahrt an den Pazifik gings mit dem Flieger in 18 Stunden wieder über Madrid zurück nach Frankfurt,wo das kalte Winterwetter das Team empfing.